Kirschblüte, Foto: S. Rieger
Streuobst

Geschichtenreich


Der Obstbau des 18. und 19. Jahrhunderts, der sowohl für die Eigenversorgung als auch für den Erwerb auf „verstreut“ in der Landschaft stehenden, großkronigen Bäumen stattfand, ist der Ursprung unserer Streuobstbestände. Sie verleihen dem Landschaftsbild Baden-Württembergs seinen anmutigen Reiz.

Äpfel im Gras, Foto: B. Holderied
Streuobst

Vitaminreich

Die Streuobstwiesen in Baden-Württemberg haben viel zu bieten. Sie sind nicht nur außerordentlich artenreiche Naturräume und Orte zum „Seele baumeln lassen“, sondern liefern auch regionales, gesundes Obst.

Streuobst Offenland, E.Tomschi
Streuobst

Kulturreich

Streuobstbäume sind Kulturformen, nur mit regelmäßigem Schnitt können sich gesunde, stabile und langlebige Kronen ausbilden. Bei ausbleibender oder schlechter Pflege sterben die Bäume frühzeitig ab und die Bestände gehen zurück.

Specht, E.Tomschi
Streuobst

Artenreich

Die Kombination von Offenland und großkronigen Bäumen macht Streuobstwiesen sehr strukturreich. Sie zählen deshalb zu den artenreichsten Lebensräumen in Mitteleuropa. Außerdem findet man hier zahlreiche, oft alte Obstsorten.

Streuobstlandschaft im Frühling, Foto: S. Rieger
Streuobst

Faktenreich

In den letzten Jahrzehnten sind viele Streuobstbestände verschwunden. Trotzdem stehen in Baden-Württemberg europaweit die meisten Streuobstbäume. Wie haben sich die Bestände entwickelt? Aus welchen Baumarten setzten sie sich zusammen? Wo sind die größten zusammenhängenden Bestände und wie ist ihr Pflegezustand?

Aktuelles

Streuobst-Umfrage der Uni Hohenheim zu Förderprogrammen für Streuobstwiesen: Jetzt teilnehmen und mit etwas Glück einen Gewinn erhalten. Hier geht´s zur Umfrage


Streuobstpädagogik: 

Die Ausbildung zum Streuobst-Pädagogen in Karlsruhe geht in die nächste Runde. Anmeldungen sind hier möglich.

Am 6./7. Juni 2026 findet die BNE Tagung: "Wenn Bildung für Nachhaltige Entwicklung Früchte trägt - Transformatives Lernen auf der Streuobstwiese" statt. 
Es erwartet Sie ein bunter Reigen an Impulsreferaten zum Thema BNE, Exkursionen zu ausgewählten Streuobst-Projekten sowie diverse Workshops zur Umsetzung von einzelnen Themen im Sinne der BNE auf der Streuobstwiese. Informationen und Anmeldungsmöglichkeiten finden Sie hier

Interessierte Schulen haben die Möglichkeit beim Projekt „Die Streuobstwiese – Unser Klassenzimmer im Grünen“ teilzunehmen. Der Streuobstunterricht für Grundschulklassen wird auch vom Ministerium für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz gefördert. Informationen und Anmeldungsmöglichkeiten finden Sie hier


Baumschnittförderung wird fortgeführt! 

Als ein zentraler Punkt der Streuobstkonzeption 2030 wird die Baumschnittförderung fortgesetzt, um die Pflege und Erhaltung von Streuobstwiesen weiterhin zu unterstützen. 

Die neue Förderperiode umfasst die Jahre 2026 bis 2028, wobei die Antragstellung ab sofort möglich ist.

Hier geht´s zur Antragstellung und dem Hinweisblatt mit weiteren Details.



Kennen Sie seltene Pflaumensorten? Dann melden Sie die Bäume. In einem Projekt des KOB sollen seltene und regional verbreitet Pflaumensorten aufgefunden, bestimmt und junge Bäume angezogen werden, um sie in Sortensicherungspflanzungen zu bewahren. mehr


Auch in diesem Jahr bietet das Streuobstparadies e. V. wieder verschiedene Kurse und Veranstaltungen an. Hier geht´s zum Veranstaltungskalender.


Letztes Jahr wurde die Internationale Streuobst-Pädagogik Akademie gGmbH gegründet. Herzlichen Glückwunsch! Sie ist unter anderen Aktivitäten die Dachorganisation für die Ausbildung von Streuobst-Pädagogen an verschiedenen Standorten. In Baden-Württemberg sind für 2025 zwei Ausbildungen ausgeschrieben. Hier erfahren Sie mehr.


Verabschiedung der Streuobstkonzeption 2030 durch das Kabinett. Hier erfahren Sie mehr. 


Ab der Saison 2024 wurden Streuobst und Streuobstprodukte als neuer Produktbereich ins Qualitätszeichen Baden-Württemberg (QZBW) eingeführt. Klicken Sie hier für mehr Infos.

Minister Peter Hauk, Bild: KD.Busch

Grußwort von Minister Hauk

Die Streuobstwiesen genießen als prägendes Element unserer schönen und abwechslungsreichen Kulturlandschaft in Baden-Württemberg eine besondere Wertschätzung.