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  • 01.07.2021

Brennerei

In Baden-Württemberg gibt es ca. 13.500 – 15.500 Klein- und Obstbrennereien, die auch Abfindungsbrennereien genannt werden (Stand 2020). Sie verwerten Streuobst wirtschaftlich und leisten neben den Fruchtsaftkeltereien einen wichtigen Beitrag zur Inwertsetzung des Obstes. Zahlreiche engagierte Brennereien erhalten damit den einzigartigen Lebensraum Streuobstwiese und unsere charakteristische Kulturlandschaft.


Ende des Branntweinmonopols - Fördermöglichkeiten für Klein- und Obstbrennereien

Der sichere Absatzweg über das Branntweinmonopol und die damit verbundenen garantierten Übernahmepreise sind Ende 2017 weggefallen. Besonders betroffen sind davon Brennereibetriebe, die sich auf die Ablieferung an das Branntweinmonopol konzentriert hatten. 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Streuobstförderung im Rahmen der Streuobstkonzeption Baden-Württemberg, die Landwirten, Privatpersonen oder Vereinen offenstehen und welche direkt oder indirekt auch den Klein- und Obstbrennereien zugute kommen. Förderung

Außerdem können Brennereien geschützte Herkunftsbezeichnungen oder das Qualitätszeichen Baden-Württemberg für ihre Produkte nutzen. So begleitet das MLR fachlich derzeit auch die Eintragung von „Hohenloher Birnenbrand“ als geschützte geografische Angabe entsprechend dem EU-Spirituosenrecht. 


Kompetenzteam Brennerei

Das Land hat bei der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau (LVWO) in Weinsberg ein „Kompetenzteam Brennerei“ angegliedert. Partner ist u.a. die Universität Hohenheim mit ihrem Institut für Gärungstechnologie und die drei Landesverbände der Klein- und Obstbrenner. Das Kompetenzteam unterstützt Brennereien bei der Anpassung an die veränderten Rahmenbedingungen nach dem Wegfall des Branntweinmonopols. Es führt beispielsweise Projekte durch zur Qualitätsverbesserung und pflegt den Austausch in relevanten Netzwerken.

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