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Vermarktung

Aufpreisinitiativen

Das Grundprinzip bei der Aufpreisvermarktung ist, dass die Erzeugerinnen und Erzeuger für das angelieferte und getrennt erfasste Streuobst einen höheren Preis ausgezahlt bekommen, als für sonstiges Obst. Die Verbraucher zahlen dann beispielsweise zehn Cent pro Liter mehr für diesen getrennt erfassten Streuobstsaft.

Viele der Initiativen haben Vorgaben für ihre Erzeuger. Zum Beispiel, dass das Obst aus der Region kommt und ausschließlich von Hochstammobstbäumen stammt, die ohne chemisch-synthetische Behandlungsmittel bewirtschaftet werden. Oft gibt es ein Pflege- und Nachpflanzgebot. Die Auszahlung des „Aufpreises" erfolgt über unterschiedliche Modelle.

Das Land unterstützt die Aufpreisinitiativen, die sich an strenge Anbau- und Qualitätsstandards halten, mit einer VermarktungsförderungLink zur Förderung.

Hier finden Sie eine Übersichtskarte mit einigen Aufpreisprojekten in Baden-Württemberg und einer kurzen Beschreibung der jeweiligen Initiative. 


Studie zur Aufpreisvermarktung von Streuobstprodukten

Im Auftrag des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) hat der NABU Landesverband Baden-Württemberg e. V. das Forschungsvorhaben „Aufpreisvermarktung von Streuobstprodukten in Baden-Württemberg“ bearbeitet.
Hauptziel des Projektes war die Analyse der Situation der Aufpreisvermarktung von Streuobstprodukten im Land.

Eine Zusammenfassung der Studie finden Sie hier.

Darüber hinaus sind zwei Leitfäden entstanden, die Sie sich herunter laden können:
Leifaden für die Gründung und Organisation eines Streuobst-Aufpreisprojektes
Leitfaden für die Bio-Zertifizierung eines Streuobst-Aufpreisprojektes

Bei der Fachtagung Attraktive Preise für Streuobst - Impulse für die regionale Vermarktung mit Aufpreis (2017 in Stuttgart) wurden die Biozertifizierung von Streuobstflächen und die Arbeit von Hochstamm Suisse diskutiert.


Lesen Sie hier beispielhaft, wie eine Aufpreisinitiative arbeitet.

Das Apfelsaftprojekt

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