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Streuobstbäume pflegen und Mistelbeeren ernten - Wege zur Schaffung von Synergien zwischen Naturschutz und der Nutzung eines bisherigen Schädlings im Obstbau

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Die weißbeerige Mistel (Viscum album) breitet sich im Streuobstbau stark aus und beeinträchtigt die Vitalität der Bäume. Es wäre hilfreich, Anreize zu schaffen, die die Bereitschaft zur Baumpflege erhöhen. Forschungsergebnisse bestätigen die Nutzbarkeit von Viszin aus der Mistelbeere als Basisstoff für verschiedene industrielle Anwendungen. Aktuell mangelt es an der Skalierbarkeit der bisher eingesetzten Mengen in eine reguläre Produktion.

Ziel des Projektes war es, herauszufinden welchen quantitativen Beitrag baden-württembergische Streuobstbestände in der Bereitstellung von Mistelbeeren für die industrielle Verwendung spielen könnten und inwiefern die Baumbewirtschaftenden vom Generieren ökonomischen Mehrwerts durch Nutzen statt Beseitigen von Misteln wirtschaftlich profitieren könnten. Zum anderen sollten die daraus entstehenden naturschutzfachlichen Veränderungen abgeschätzt werden und durch Zusammenbringen wirtschaftlicher und ökologischer Belange herausgearbeitet werden, ob und falls ja an welchen Orten beide Belange in idealer Weise zusammenfallen. Zentrale Fragestellungen im Projekt waren Potenzialanalyse, Logistik, Baumpflege und Mistelernte, Pflegetechnik/ökologischer Nutzen sowie die Langzeitwirkung einer Mistelbeerenernte.

Hier gibt es eine Zusammenfassung des Projekts.

Hier geht´s zum Endbericht.

Durchführung: StadtLandFluss GbR

Laufzeit: 11/24 - 03/25